Ein kompakter Solitär, der Wohnen, Lernen und Sport auf einem bestehenden Schulgelände räumlich zusammenführt.

Die Studie untersucht einen Solitär am Rand des bestehenden Schulcampus. Unterschiedliche Raumprogramme werden nicht nebeneinander verteilt, sondern in einem kompakten, vertikal gegliederten Gebäude zusammengeführt.
Die unteren Geschosse nehmen Internats-, Lern- und Gemeinschaftsbereiche auf. Darüber liegen die großvolumigen Sportbereiche. Ein zentraler Innenbereich strukturiert die Grundrisse und schafft eine gemeinsame Mitte, während die Nutzräume den Baukörper als klar lesbaren Rahmen fassen.
Die Darstellungen zeigen den Konzeptstand der Machbarkeitsstudie. Sie dokumentieren die räumliche Idee und treffen keine Aussage über eine spätere Ausführung.
Der Neubau ist nordwestlich der bestehenden Laufbahn angeordnet. Seine Stellung nutzt die freie Campusfläche, hält Abstand zum Schulbestand und bildet zugleich eine eigenständige Adresse. Der Schwarzplan macht den Solitär als bewusst gesetzten Baustein innerhalb der lockeren Umgebungsstruktur lesbar.


Im Erdgeschoss liegen neben Apartments auch Verwaltung, IT- und Kinoraum sowie gemeinschaftlich nutzbare Bereiche wie Café-Bistro, Aufführung und Empfang. Die Obergeschosse führen das Prinzip als Ring aus Apartments, Lern- und Seminarräumen fort. Erschließung und Gemeinschaftsflächen bilden jeweils die innere Mitte.



Die Sporthalle belegt den großmaßstäblichen Gebäudeteil in den oberen Ebenen. Umkleiden, Geräte-, Dusch- und Übungsleiterräume sind als dienende Zonen angelagert. Eine zusätzliche Gymnastikhalle ergänzt das Raumprogramm und nutzt die vertikale Organisation des Solitärs.


Die beiden Studienperspektiven prüfen den Baukörper aus der Vogelperspektive und aus Augenhöhe. So wird sichtbar, wie der Solitär gegenüber dem kleinteiligeren Bestand auftritt und wie die Staffelung seiner Volumen auf dem Campus wahrgenommen werden kann.


Der Schnitt verdeutlicht die Stapelung der Nutzungen und die Höhe des Hallenvolumens. Die Sonnenstudie betrachtet den tiefen winterlichen Sonnenstand am 21. Dezember. Die Geschossaxonometrien zerlegen das Haus schließlich in seine Ebenen und machen die Entwicklung vom offenen Erdgeschossrahmen bis zum kompakten Hallenkörper nachvollziehbar.


